CASE REPORTS
Wir wollen hier kurz demonstrieren, dass das Dokumentieren eines Rechtsfalls gar nicht so schwierig sein muss. Wir wollen auch in naher Zukunft ein einfach zu bedienendes und anzuwendendes Datenbank-Konzept entwickeln und dieses mit einer Kurz-Anleitung zur Verfügung stellen.
Die Plattform CASE REPORTS, Schicksal & Tragödie soll Betroffenen die Möglichkeit eröffnen ihren Rechtsfall, die Familien-Tragödie, u.U. mit redaktioneller Unterstützung öffentlich zu machen. WordPress ist ein zeitgemäßes Weblog-System zum Veröffentlichen persönlicher Beiträge - weitverbreitet, vielseitig, deutschsprachig dokumentiert und leicht zu bedienen.
up downEinleitung - Vorwort
Im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit haben Sie i.d.R. die laufenden Ereignisse, Handlungen und Ergebnisse durch Aufzeichnungen in einem Journal mehr oder weniger lückenlos zu dokumentieren.
Protokolle und Dokumentation generell dienen als Nachweis, zur Aufklärung von Fehlern und Unfällen, sind u.U. Grundlage für einzuleitende Maßnahmen zur Qualitätssicherung. unter anderem zum Nachvollziehen von Experimenten, zum Nachweis von Erfindungen, für die Aufklärung von Unfällen, für die Qualitätssicherung, usw. verwendet.
Es sind zwei Schwerpunkte, die für diesen Abschnitt besonders und sogar 2-fach kennzeichnend sind. Einerseits der Fall und andererseits die Beschreibung, besser die Dokumentation, der "Summe der Ereignisse" die den Fall ausmachen. Die Dokumentation des Falls ist der Gerichtsakt, der tatsächlich Auskunft darüber geben soll, was der Fall ist bzw. was der Fall war.
Vergessen Sie nie - Es gilt immer der Grundsatz: Alles, was nicht schriftlich dokumentiert ist, gilt formal als NICHT durchgeführt, NICHT vorgebracht etc.! Versuchen Sie sich auf das für den Fall Wesentliche zu konzentrieren. Beschreiben Sie diese Ereignisse möglichst knapp, präzise und objektiv und vermeiden Sie lange "Schachtelsätze". Achten Sie IMMER auf die sinngemäß treffende Protokollierung Ihrer Aussage bzw. Ihres Vorbringens und scheuen Sie sich keinesfalls vor der sofortigen RICHTIGSTELLUNG.
Ein Protokoll hat die Aufgabe, die "Wirklichkeit" zu dokumentieren. Das Protokoll produziert also strenggenommen selbst nie Inhalte, sondern reproduziert, bildet ab, spiegelt wieder, dokumentiert. Methodisch muß das Protokoll "getreu" arbeiten, d. h. der Protokollant sollte die Äußerungen von Personen oder Handlungen möglichst knapp, präzise, objektiv beschreiben und dabei lange "Schachtelsätze" vermeiden. Subjektive Interpretationen und Bewertungen sind zu unterbleiben.
Nur entsprechende Aufzeichnungen ermöglichen sinnvolle Analysen, unterstützen die Nachvollziehbarkeit der Geschehnisse. Der Akt ist alleine die Grundlage für die rechtliche Beurteilung und richterliche Entscheidung.
Es ist leider bittere Realität, dass selbst bester Vorsätze das Vorhaben nicht oder nur teilweise gelingt.
Dass der Richter-Spruch dem Akteninhalt fremd, mit "gesundem" Hausverstand nicht fassbar und willkürlich scheint, leider auch kein Einzelfall.
Idealerweise haben Sie neben einem vollständigen Akt, gesichert durch regelmäßige Akteneinsicht, eine chronologische Übersicht der wesentlichen Ereignisse und Aktenpassagen zur Verfügung. Gegen den Beschluss ist der Rekurs 2 Wochen (14 Tage) ab Zustellung des Beschlusses einzubringen.
Rekursfrist - AußStrG § 46
(1) Die Frist für den Rekurs beträgt vierzehn Tage. Sie beginnt mit der Zustellung der schriftlichen Ausfertigung des selbständig anfechtbaren Beschlusses.
up downThe HOW TO REPORT, Wie dokumentiere ich richtig
Hinweise betreffend DOKUMENTATION
Orientieren Sie sich vorrangig an die Fakten und versuchen Sie nicht ihre Meinung kundzutun.
Sichern Sie Beweise, machen Sie Fotos um die Glaubwürdigkeit Ihres Vorbringens zu steigern bzw. einen Sachverhalt klar darzustellen, kopieren Sie Sparbücher usw. Führen Sie von Beginn an genau Buch über die Geschehnisse. Chronologisch strukturierte Aufzeichnungen befähigen zu einer auf das Wesentliche reduzierte Sicht. Dokumentieren Sie vorrangig:
- Datum und Uhrzeit,
- Ort des Geschehens,
- Angelegenheit bzw. Aktenzahl (bei gerichtlichen Angelegenheiten),
- Name und Rolle anwesender bzw. beteiligter Personen (evtl. Kontaktdaten),
- Auslöser/Grund des Ereignisses,
- kurz den Verlauf eines Geschehens und
- das Ergebnis.
derzeit sind wir bestrebt eine Access-Datenbank zu entwickeln und zum Download zur Verfügung stellen - inkl. (Eingabe)Formulare und Berichte (Ausdruck)
up downThe CASE, Der Rechts-FALL
Hier werden wir einen wahren Fall kurz darstellen, der für obige Richtlinien beispielgebend sein soll.
up downCASE REPORTS, SCHICKSAL & TRAGÖDIE
Diese Plattform soll Betroffenen die Möglichkeit eröffnen ihren Rechtsfall, die Familien-Tragödie, öffentlich zu machen. Derartige Dokumentationen ermöglichen die zu bereinigenden Missstände und die Absurdität des Systems besonders deutlich zu machen.
Extremfälle definieren quasi auch die Hürden die das Konzept humanes Recht im Familienrecht zu überwinden hat. Schließlich wird der Reifegrad der Konzept-Qualität und der operativen Mechanismen zu messen sein.
