Unterschiede bei der Darstellung zwischen diesem html-formierten Dokument und dem Original sind möglich!

Antrag auf schriftliche Beantwortung der Fragen durch den für das Erziehungsgutachten bestellten gerichtlich beeideten Sachverständigen

[Ort], [Datum TT.MM.JJJJ]
An das
Bezirksgericht [Ort Bezirk]
[Adresse]
[Gerichtszahl # Nn ### / ## n]
Kindesvater:
[Vorname Name], geb. TT.MM.JJJJ
[Adresse]
Angestellter etc.....
unvertreten oder
vertreten durch:
[Titel] [Vorname Name]
[Adresse]
Kindesmutter:
[Vorname Name], geb. TT.MM.JJJJ
[Adresse]
Angestellter etc.....
unvertreten oder
vertreten durch:
[Titel] [Vorname Name]
[Adresse]
wegen:
Obsorge, Besuchsrecht & Informationspflicht
mj. [Vorname Name], geb. am TT.MM.JJJJ
mj. [Vorname Name], geb. am TT.MM.JJJJ
...
Antrag auf Beantwortung der Fragen durch den bestellten
gerichtlich beeideten Sachverständigen
2-fach
[Direktzustellung, Fax]; [Einschreiben]
Achtung - kursiver Text und Klammerinhalte sind anzupassen resp. nichtzutreffendes streichen.

up step UP   end page -1-   step DOWN down


ANTRAG
AUF SCHRIFTLICHE BEANTWORTUNG DER FRAGEN DURCH DEN FÜR DAS
ERZIEHUNGSGUTACHTEN BESTELLTEN GERICHTLICH BEEIDETEN
SACHVERSTÄNDIGEN
Im umseitiger Rechtssache möchte der Antragsteller zur Sicherstellung eines
unabhängigen und objektiven Verfahrens bei der Erstellung aller beauftragter
Sachverständigen-Gutachten zur Erziehungsfähigkeit der Eltern die dafür wesentlichen
Fragen zusammenfassen, auf die er zur Vorbereitung einer seriösen Gutachtenserstellung
eine schriftliche und fachlich fundierte Antwort bis eine Woche vor dem ersten
Gutachtenstermin erwartet.

up step UP   end page -2-   step DOWN down


Fragenkatalog

  1. Diagnostizieren Sie nach einem international anerkannten Standard (ICD-10 der WHO oder DSM IV - f)
  2. Haben Sie den ursprünglichen Gerichtsauftrag unverändert übernommen oder Erweiterungsanträge gemacht
    Wenn nein – warum nicht
  3. Welchen Zeitumfang wird Ihre Begutachtung etwa annehmen
  4. Wie viele Sitzungen sind mit welchen Kontaktpersonen des Kindes geplant
  5. Wie ermöglichen Sie die Kategorisierung während der Exploration im Rahmen des beauftragten SV-Gutachtens zur Bewertung der Erziehungsfähigkeit der Eltern
  6. Haben Sie die Beteiligten dem Pflegschaftsgericht bereits zur Genehmigung übermittelt
  7. Hat des Pflegschaftsgericht Einschränkungen vorgenommen
    Wenn ja – zeitliche, welche?
    Wenn ja – Personen, welche?
  8. Wie schaffen Sie die Mindestvoraussetzungen für ein Erziehungsgutachten im Rahmen des beauftragten SV-Gutachtens zur Bewertung der Erziehungsfähigkeit der Eltern
  9. Wenden Sie zur Qualitätssicherung die Video-Beobachtung der Elternteil-Kind sowie Elternteil-Kinder Kontakte an
    Wenn nein – warum nicht?
  10. Wie heißt der genaue Auftrag des Gerichtes an Sie für die Elternteile
  11. Wie heißt der genaue Auftrag des Gerichtes an Sie für die Großelternteile
  12. Wie heißt der genaue Auftrag des Gerichtes an Sie für die Kontaktpersonen des Kindes
  13. Unterscheiden sich die Aufträge des Gerichtes für die jeweiligen Personen oder deren Elternfamilienangehörigen
  14. Wenden Sie bei allen Gutachten dasselbe Vorgehen an
  15. Welche einzelne Verfahren (und nur diese) wählen Sie – bitte um Aufzählung und Begründung des Verfahrens / Tests bzw. des erwarteten Bewertungsaspektes
  16. Welche Bewertungsaspekte priorisieren Sie
  17. Geben sie eine metrische Bewertungsskala an, mit der Sie die Ergebnisse der einzelnen Methoden und Verfahren nachvollziehbar bewerten
  18. Welche Bedeutung hat für Sie die Exploration
  19. Welchen Anteil der Untersuchung widmen Sie der Anamnese
  20. Welchen Stellenwert geben Sie ihren persönlichen Erfahrungen, Gefühlen und Emotionen bei der Bewertung eines Menschen

  21. Normierte, standardisierte, psychodiagnostische Testverfahren

  22. Welche psychodiagnostischen Testverfahren wenden Sie bei Erwachsenen, welche bei Kindern aufgrund welcher Normierung an und begründen sie dies kurz
    1. Beispiel: Erwachsene
      1. MMPI-K      Normierung: ICD-10, DSM-IV    Begründung: ...
      2. MMPI-2      Normierung: ICD-10, DSM-IV    Begründung: ...
      3. IST-S ...
      4. Rohrschach
      5. Cattle

      6. ...
    2. Beispiel: Kinder
      1. Sceno K      Normierung: ICD-10, DSM-IV    Begründung: ...
      2. Sonnenfamilie
      3. TAT
      4. CAT
      5. Familie in Tieren ...

      6. ...
  23. Fragen 22 bis 30 wie oben in 21 angeführtem Test bitte einzeln beantworten


  24. Sind diese Testverfahren standardisiert und normiert
    Wenn ja – wo
    Wenn ja - von wem
  25. Wenden sie projektive Testverfahren an
  26. Warum wenden Sie projektive Testverfahren an
  27. Sind diese Testverfahren standardisiert und normiert
    Wenn ja – wo
    Wenn ja - von wem
  28. Wie werten Sie diese Testverfahren aus – manuell oder per Computer
  29. Welche Anzahl dieser Tests haben Sie innerhalb der letzten 6 Monat durchgeführt
  30. Wie oft war ein Mann schlechter als eine Frau
  31. Wie oft war eine Frau schlechter als ein Mann
  32. Begründen Sie bitte die objektive Validität der angeführten Tests bei Kindern
  33. Welchen Stellenwert haben für Sie die Freud'schen Theorien in Ihrer Bewertungshaltung
  34. Seit wann sind Sie gerichtlich beeideter Sachverständiger
  35. Seit wann arbeiten Sie als Psychologe
  36. Seit wann arbeiten Sie Als Psychotherapeut
  37. Seit wann arbeiten Sie als Psychiater
  38. Welchen Ausbildungsfokus besitzen sie
  39. Welchen Beruf üben Sie aus
  40. Lehren Sie oder arbeiten resp. arbeiteten Sie regelmäßig in einer Institution für psychisch oder psychiatrisch kranke Menschen
  41. Welche Institution ist das
  42. Welches ist Ihr Spezialgebiet
  43. Warum können Sie sowohl Erwachsene als auch Kindern und Kleinkinder gleichermaßen begutachten – welche Spezialausbildung haben Sie dafür
  44. Wie viele gerichtliche Gutachten pro Jahr machen Sie
  45. Welchen Einkommensanteil in Prozent stellen die gerichtlich beauftragten Gutachten für Sie pro Jahr dar
  46. Wie oft in Prozent hat dabei ein Mann die Erziehungsfähigkeit abgesprochen erhalten
  47. Was waren die häufigsten Gründe
    bitte die ersten 5 Gründe darstellen, reihen und bewerten
  48. Welche Gründe haben gegen die Erziehungsfähigkeit des Mannes gesprochen
  49. Welche Gründe haben für die weitaus bessere Erziehungsfähigkeit des Mannes als diejenige der Frau gesprochen
  50. Welche Gefühle haben Sie als Frau / Mann dabei, wenn Sie jemals diese Entscheidung treffen
  51. Wie oft hat in Prozent hat dabei eine Frau die Erziehungsfähigkeit abgesprochen erhalten
  52. Was waren die häufigsten Gründe
    bitte die ersten 5 Gründe darstellen, reihen und bewerten
  53. Welche Gründe haben gegen die Erziehungsfähigkeit der Frau gesprochen
  54. Welche Gründe haben für die weitaus bessere Erziehungsfähigkeit der Frau als diejenige des Mannes gesprochen
  55. Welche Gefühle haben Sie jedes Mal als Frau / Mann dabei, wenn Sie diese Entscheidung treffen
  56. Welche Mindestfrequenz an Besuchen pro Periode des nicht obsorgeberechtigten Elternteils halten Sie für richtig – für Kinder 0 – 3 jährig
  57. Welche Mindestfrequenz an Besuchen pro Periode des nicht obsorgeberechtigten Elternteils halten Sie für richtig – für Kinder 3 – 6 jährig
  58. Welche Mindestfrequenz an Besuchen pro Periode des nicht obsorgeberechtigten Elternteils halten Sie für richtig – für Kinder 6 – 9 jährig
  59. Welche Mindestfrequenz an Besuchen pro Periode des nicht obsorgeberechtigten Elternteils halten Sie für richtig – für Kinder 9 – 12 jährig
  60. Welche Mindestfrequenz an Besuchen pro Periode des nicht obsorgeberechtigten Elternteils halten Sie für richtig – für Kinder 12 – 14 jährig
  61. Welche Mindestfrequenz an Besuchen pro Periode des nicht obsorgeberechtigten Elternteils halten Sie für richtig – für Kinder älter als 14 Jahre
  62. Gibt es für Sie Höchstgrenzen der Frequenz an Besuchen pro Periode
    Wenn ja - welche – bitte detaillieren und begründen
  63. Wie stehen Sie generell zu Besuchsrechtsverweigerung durch den obsorgeberechtigten Elternteil
  64. Welche Sanktion empfehlen Sie dem Gericht bei Besuchsrechtsverweigerung durch den obsorgeberechtigten Elternteil
  65. Steht das auch in Ihren Gutachten
    Wenn nein – warum nicht
  66. Wie stehen Sie generell zu Besuchsrechtsbehinderung durch den obsorgeberechtigten Elternteil
  67. Welche Sanktion empfehlen Sie dem Gericht bei Besuchsrechtsbehinderung durch den obsorgeberechtigten Elternteil
  68. Steht das auch in Ihren Gutachten
    Wenn nein – warum nicht
  69. Begründen Sie bitte Ihre generelle Haltung zu den Fragen 61 - 64
  70. Sind diese Sanktionen Ihrer Meinung nach Gutachtens-Mussbestandteile als unabdingbare Kondition zur Bewertung für das Pflegschaftsgericht
  71. Unter welchen Bedingungen empfehlen Sie dem Pflegschaftsgericht die Entziehung der Obsorge des aktuell obsorgeberechtigten Elternteils
  72. Was halten Sie generell von den Stellungnahmen des Jugendamtes
  73. Welche Ergebnisse derartiger Stellungnahmen sind besonders zu betrachten
  74. Aus welchen Gründen betrachten Sie diese im Detail ganz genau
  75. Wie genau halten Sie Ihre eigenen Gutachten auf einer Skala von 1 – 100 %.
  76. Gibt es dabei Toleranzen
    Wenn ja - welche
  77. Haben Sie sich bis heute bei einer psychologischen Bewertung eines Menschen schon einmal komplett geirrt
  78. Was waren die wesentlichen Gründe dafür
  79. Welche stärkeren Gefühle haben Sie beim Beantworten dieser Frage
  80. Informieren Sie sich vor der Erstellung des Gutachtens auch über die aktuellen Lebensumstände der Kinder
  81. Informieren Sie sich vor der Erstellung des Gutachtens auch über die zukünftigen Lebensumstände der Kinder
  82. Halten Sie ihre Interaktions-Beobachtungen in der gewohnten Umgebung der Kinder ab – insbesondere in der jeweiligen Wohnung der Elternteile
  83. Wenn nein zu Fragen 78 - 80 – bitte begründen Sie diese Haltung im Hinblick auf das notwendige gemeinsame und getrennte Beobachten jedes Einzelnen sowie aller Kinder bzw. je zwei Kinder in der in Gruppe zusammen
  84. Beziehen Sie wichtige Bezugspersonen der Kinder sowie deren Meinungen in Ihre Entscheidung mit ein
  85. Welche Bedeutung geben Sie den mitgesandten Unterlagen im Gerichtsakt
  86. Ist der Akt komplett oder "gefiltert"
  87. Können Sie mit einem gefilterten Akt überhaupt eine korrektes Gutachten erstellen
  88. Wie gehen Sie um mit sich widersprechenden Darstellungen im Gerichtsakt VOR einem Beschluss nebst Rekurs
  89. Wie gehen Sie um mit sich widersprechenden Darstellungen im Gerichtsakt NACH einem Beschluss nebst Rekurs
  90. Was denken Sie über diese Frageliste
  91. Warum beantworten Sie diese Liste bzw. beantworten Sie diese nicht


up step UP   end page -3-   step DOWN down


Die fachgerechte Beantwortung dieser Fragen stellt sicher, dass der gerichtlich
beeidete Gutachter seine detailliert Aufgabenstellung VOR dem Gutachten kennt, diese
ausdrücklich nennt und es gewährleistet wird, dass der Gutachter eine objektive
Bewertung durchführen kann.
Der Antragsteller stellt hiermit den
ANTRAG
auf schriftliche Beantwortung aller Fragen durch den für das Erziehungsgutachten
bestellten gerichtlich beeideten Sachverständigen bis eine Woche vor dem ersten
Gutachtenstermin
[Vorname Name]
[Unterschrift]

up step UP   end page -4-   step DOWN down


Antrag auf schriftliche Beantwortung der Fragen durch den für das Erziehungsgutachten bestellten gerichtlich beeideten Sachverständigen


Ansicht doc-file - (39kB) - Dokumentvorlage
Download doc-file zip-Format - (8kB)


Ansicht rtf-file - (39kB) - Dokumentvorlage
Download rtf-file zip-Format - (7kB)